12. Januar 2009
Duplicated Content ist eigentlich kein neues Thema und sollte schon jedem SEO soweit bekannt sein. Das beste Beispiel, wie Duplicated Content entstehen kann, ist www-Problem. Wenn man auf einem Server kein 301-Reditect von domain.de auf www.domain.de einrichtet, dann wird die Webseite auf beiden Adressen normalerweise verfügbar. Damit entstehen massenhaft gleiche Seiten mit gleichem Inhalt. Man denkt zwar, dass es unwichtig ist. Es ist auch unwichtig, wenn man aus Sicht eines einfachen Menschen an das Problem heran kommt. Google, MSN und Yahoo sind aber hier einer anderen Meinung. Daher muss man unbedingt dieses Problem nicht außer Acht lassen.
Es gibt aber Fälle, bei denen ist es unvermeidbar, dass auf einer Webseite gleicher Inhalt vorkommt. Zum Beispiel, wenn man auf einer Seite die Funktion „Druckansicht“ oder „Ansicht für mobile Geräte“ anbietet. Früher war es so, dass Google selbst entscheiden konnte, welche der Seiten mit gleichem Inhalt in Index aufgenommen wird.
Das ist nun anders. Die größten Suchmaschinenbetreiber haben diese Problematik verstanden und bieten eine Abhilfe für Webmaster, die Duplicated Content nicht vermeiden können. Ab jetzt kann man Links mit dem Attribut rel=“cannonical“ versehen, womit man einer Suchmaschine mitteilen kann, dass dieser Link mehr Priorität hat.
Quelle: http://www.mattcutts.com/blog/canonical-link-tag/
Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »
02. Dezember 2008
SEO Starter Guide ist der Name eines englischsprachigen, kürzlich von Google veröffentlichen 22-Seitigen Dokumenten, indem Google die wichtigsten Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung erklärt und auf die grobe Fehler verweist, die man meiden sollte, wenn man gefunden werden will.
Zwar werden in diesem Dokument nur die „alten Weisheiten“ erzählt, da aber es immer wieder Leute gibt, die diesen einfachen Regeln nicht folgen, ist die Veröffentlichung von diesem Dokument, von meiner Seite, sehr zu begrüßen.
Die Veröffentlichung von diesem Dokument ist aber auch ein Zeichen, das beweist, dass nicht nur Webmaster an Google angewiesen sind, sondern auch Google an Webmaster. Nur eine enge Zusammenarbeit zwischen Google und Webmaster auf beiden Seiten den gewünschten Erfolg bringen kann. Ich hoffe, dass Google diese Tatsache sehr ernst nimmt und in der Zukunft nehmen wird, sodass wir alle davon profitieren können.
Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »
30. November 2008
Wenn man an eine Bildersuchmaschine denkt, dann denkt man vor allem an Google Bildersuche. Die Bildersuche von Google hat aber einen großen Nachteil. Um ein Bild mit Hilfe von dieser Suchmaschine zu finden, muss man dieses Bild mit einem Stichwort oder Wortkombination beschreiben und dann hoffen, dass es im Web ein solches Bild gibt und der Betreiber einer Webseite, der dieses Bild veröffentlichte, entsprechende alt-Attribute beim Bild gesetzt hat oder entsprechende Keywords auf der jeweiligen Seite hat, damit Google das Bild damit in Verbindung bringen könnte.
Außerdem kann man mit diesem Prinzip nur Bilder und Seiten finden, wenn man weiß, was auf dem Bild abgebildet ist.
Wenn man dagegen ein Bild vor Augen hat und weiß nicht, woher es stammt ist es mit Google Suche fast unmöglich, anhand des jeweiligen Bildes herauszufinden, was da abgebildet ist.
Bei tineye.com funktioniert die Suche ganz anders. Hier kann man ein Bild hoch laden und nach ähnlichen Bildern suchen. Damit kann man zum Beispiel herausfinden, was genau auf einem Bild abgebildet ist. Natürlich kann man bei solch neuem Projekt nicht erwarten, dass Bildersuche von Anfang an zuverlässig funktioniert. Ich habe die Suche mit mehreren Bildern getestet und kam zum Schluss, dass die Technologie bereits ausgereift ist. Ich habe ein Bild von einer Straße in Porto (Portugal) hoch geladen und zum meinem Stauen, fand diese Suchmaschine ein fast gleiches Bild. Das gefundene Bild war in Schwarz-Weiß, was daraus schließen lässt, dass die Bildererkennung eher nach Kontrastpunkten und nicht nach Farben funktioniert.
Der Suchmaschine fehlt aber noch Indexkapazität. Man sollte noch bedenken, dass eine solche Suchmaschine viele Daten speichern soll und es wird nicht so einfach, diese Daten zu verwalten, ohne hohe Kosten zu verursachen.
Mein Fazit:
Ich glaube, dass Tineye.com Bildersuche revolitionieren kann, allerdings braucht Tineye.com dafür ein Menge Geld.
Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »
31. Oktober 2008
Einen sehr interessanten Artikel fand ich heute über Digg.com auf der Webseite www.latentsemanticoptimization.com. Die Autorin dieses Artikels ist Prof. Marie-Francine Moens.
Der Artikel heißt „The use of Latent Semantic Optimization (LSO) to
optimize Search Engine Ranking Positions.“ und gibt einen tiefen Einblick in die Technik, die Suchmaschinen einsetzen, um das Gewicht einer Webseite im Zusammenhang mit einem bestimmten Suchbegriff zu erarbeiteten.
Der Nachteil einer Suchmaschine gegenüber dem Menschen ist, dass diese die Semantik eines Textes nicht bis auf weiteres beurteilen kann. Das heißt, dass es für eine Suchmaschine sehr schwierig ist, eine Ansammlung von Begriffen, die häufig auf einer Spam-Seite zu finden sind, von einem Nutztext zu unterscheiden.
Um diesem Problem Herr zu werden, versuchen die Suchmaschinenbetreiber bestimmte Wortzusammenhänge zu finden und anhand denen die Relevanz zu errechnen.
Diese Zusammenhänge kann man mit einigen Tools analysieren, bzw. passende Wortkombinationen finden, um die Relevanz zu optimieren. Ein gutes Tool ist hier zum Beispiel Google Adwords Keyword Tool. Damit kann man nach ähnlichen Keywords suchen, um diese auf eigener Seite dann zu benutzen. Natürlich heißt das nicht, dass man jetzt eigene Seite voll mit einem Keyword und dessen Synonymen spammen soll, man kann aber die Relevanz einer Seite, mit Hilfe der kleinen Textmodifikationen steigern.
Veröffentlicht in Allgemein, SEO Web-Tools | Keine Kommentare »
15. September 2008
Wenn ich jetzt hier erzähle, dass Google Chrome ein neues Browser von Google ist, werde ich euch definitiv nichts neues mitteilen. Die Schnelligkeit, mit der sich die Nachricht über ein neues Browser von Google verbreitete war so groß, dass sogar die Nutzer von Internet Explorer 6 darüber erfuhren.
Der Eindruck, den Google Chrome hinterlässt ist von Benutzer zu Benutzer sehr unterschiedlich. Manche finden das neue Look von Chrome toll, die anderen – scheiße.
Was mich angeht, ich war von der ersten Sekunde einfach begeistert. Das Design und Benutzbarkeit gefielen mir so sehr, dass ich ernsthaft darüber nachdachte, FireFox damit zu ersetzen. Besonders hätte Google Chrome auf meinem Netbook gut aussehen, da das Design von Chrome sehr platzsparend ist und damit den knappen Platz auf meinem 10.2″ Display optimal nutzen würde.
Naja, irgendwann sollte ja die Ernüchterung kommen. Genauso schnell, wie die ersten Nachrichten über das Erscheinen von Chrome kamen, kamen auch die zahlreichen Warnungen, über sehr zweifelhaften Funktionen, die sich unter der Haube von Google’s neuem Browser verbergen. Konkret ging es vor allem und die Generierung einer eindeutigen ID, die bei der ersten Installation von Chrome stattfindet. Das an sich wäre nicht so schlecht, wenn Google keine Dienste anbieten würde, über die eine Person identifiziert werden könnte. Da aber Google viele solche Dienste anbietet (zum Beispiel Google Mail oder Google Analytics) ist es aus Datenschutzgründen sehr bedenklich. Darüber hinaus bietet Google Chrome eine Art Suggest-Feature für Adressleiste. Um den Dienst anbieten zu können, muss Google logischerweise alle Eingaben von dem jeweiligen Benutzer auf den Server übertragen, um sie zu speichern. Zwar schwört Google, dass diese Funktionen nur für dafür bestimmte Zwecke eingesetzt werden, würde ich jedem herzlich empfehlen, Google Chrome zu meiden. Schließlich sitzen in Google auch nur Menschen und diese sind jeglichen Verführungen genauso ausgesetzt, wie jeder anderer Mensch.
Veröffentlicht in Allgemein, Google Tools | Keine Kommentare »
31. Juli 2008
Kann es sein, dass wir bald die Webseiten nicht nur für Google optimieren werden, sondern auch für eine neue Suchmaschine namens Cuil?
Cuil ist eine neue Suchmaschine. Die Autoren von dieser Suchmaschine arbeiteten früher für IBM und Google. Das heißt, dass diese Menschen bereits Insider-Wissen haben und darauf ein neues Konzept bauen möchten, bzw. gebaut haben wollen. Die Macher behaupten, dass Sie dreimal so viel Webseiten mit ihrer Suchmaschine erfassten, als irgendeine andere Suchmaschine.
Das klingt sehr selbstbewusst, ob es auch wahr ist? Das wage ich zu bezweifeln. Ich probierte die Suche aus, indem ich unterschiedliche Stichwörter, wie Städtenamen oder Gemüse-Arten in 4 Sprachen (2 westeuropäische und 2 osteuropäische) eingab und sogar bei diesen simplen Wörtern, die alle in Wikipedia stehen, scheiterte Cuil ziemlich oft.
Darüber hinaus, finde ich das Design von Cuil ziemlich abstoßend. Zumindest wirkt die Farbe schwarz auf mich irgendwie deprimierend und ich habe keine Lust, diese Seite jeden Tag aufzurufen, was ich mit Google mittlerweile tue. Leider fällen auch zahlreiche Funktionen, die ich als unverzichtbar finde, dazu gehört die Möglichkeit, Suchergebnisse anhand einer ausgewählten Sprache zu filtern. Vielleicht werden diese Funktionen im Laufe der Zeit implementiert, aber ich bekam wieder einen bitteren Beigeschmack der leeren Versprechungen zu spüren und ab jetzt bin ich ein bisschen skeptisch, was Cuil angeht. Ich denke, dass es viele Menschen gibt, die meine Meinung teilen. Allein bei Google oder IBM gearbeitet zu haben, reicht sicherlich nicht, um mich zu überzeugen, dass Cuil besser als eine andere Suchmaschine ist und die Trefferquote spricht nicht gerade für Cuil.
Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »
30. Juni 2008
SearcMonkey ist ein neues Tool von Yahoo, dass für Entwickler gedacht ist. Dieses Tool macht es möglich, eigene Suchanwendungen zu erstellen und darin die Ergebnisse optisch zu gestalten, sodass ein Benutzer der Anwendung außer Header-Information und Description auch zusätzliche hilfreiche Informationen wie weiterführende Links oder Bilder angezeigt bekommt. Die besten Suchanwendungen werden, falls der Entwickler es wünscht, in der Galerie aufgelistet. Dabei bekommen Benutzer eine Möglichkeit, diese Anwendungen auszuwählen, damit sie die Suchergebnisse beeinflussen.
Mit der Veröffentlichung von SearchMonkey, versucht Yahoo die Websuche für die Benutzer transparenter gestalten. Die Tendenz ist wirklich erfreulich, da aber die Popularität von Yahoo als Suchmaschine in Deutschland relativ gering ist, wird SearchMonkey vor allem für die international agierende Unternehmen interessant, besonders, wenn diese auch in den USA präsent sind, da Yahoo dort eine viel größere Bedeutung hat. Dabei muss man beachten, dass die Anwendung nur das optische Gestalten ermöglicht und keinen Einfluss auf die Suchergebnisse hat. Das kann sich aber jederzeit ändern. Suchmaschinenmarkt ist sehr groß wie auch die Konkurrenz zwischen den großen Internet-Unternehmen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Yahoo diese Schnittstelle weiter öffnet, was sicherlich einen positiven Resonanz hätte. Es könnte aber auch sein, dass die Mitbewerber diese Idee früher als Zukunftsweisend erkennen und sie implementieren. Auf jeden Fall bin ich ziemlich sicher, dass die Entwickler in dieser Richtung in Zukunft nur zunehmen wird.
Veröffentlicht in Allgemein, SEO Web-Tools | Keine Kommentare »
25. Mai 2008
Adobe Flash wird immer häufiger als Mittel zur Gestaltung der Webseiten gewählt. Dabei setzen nicht nur Design-Agenturen oder Fotografen darauf, sogar solche seriöse Institutionen, wie Banken, finden es nicht mehr zeitgemäß, nur auf reine Grafik und HTML zu setzen. Das ist auch OK, solange man damit aber nicht übertreibt und an geeigneten Stellen Flash einsetzt. Denn es kommt häufig zur Enttäuschung, wenn man eine rein Flash-basierte Seite für die Suchmaschinen zu optimieren versucht. Der Grund ist, die Funktionsweise der meisten Suchmaschinen wurde unter der Annahme entwickelt, dass die Zielseite in HTML geschrieben ist. Große Suchmaschinen wie Google sind schon zwar in der Lage, Text und Links aus einer Flash-Datei zu extrahieren, da aber der Text im Flash nicht strukturiert gespeichert ist, kann die jeweilige Suchmaschine nicht erkennen, ob es sich um einen Überschrift, eine Zitat oder einen anderen Teil des Dokuments handelt. Das heißt, dass die Suchmaschine nicht in der Lage ist, die Wichtigkeit des Textabschnittes zu beurteilen und entsprechend die Ergebnisse nach Relevanz zu sortieren. In HTML dagegen kann man mit H1-Tag den Überschrift klar kennzeichnen, sowie die anderen Text-Abschnitte in Verbindung mit den entsprechenden Tags. Vermutlich ist dieses Problem mit der Beurteilung der Wichtigkeit auch der Grund, warum die Suchergebnisse, die aus einer Flash-Seite gewonnen wurden, fast nie zum Vorschein gebracht werden. Nur wenn man explizit bei Google die Flash-Dateien durchsucht, bekommt man die daraus resultierende Ergebnisse.
Was muss man also tun, um das Problem zu minimieren?
Die Tatsache ist, man kann nicht mehr auf Flash einfach verzichten. Man muss also einen Weg finden, um sowohl den Besucher, als auch die Suchmaschine mit dem Ergebnis zufrieden zu stellen.
Dabei führen viele Wege nach Rom, nicht alle sind aber günstig und ohne Gefahren.
Die am häufigsten verwendete Methode ist, die Erstellung zweier separaten Webseiten, eine als rein Flash-basierte Datei und die andere – in HTML. Ich finde aber diese Lösung nicht optimal und würde eher zu einer Kombi-Lösung greifen. Man sollte also lieber eine HTML Seite erstellen und in diese an geeigneten Stellen Flash einbinden. Es existiert eine Meinung, dass man mit Hilfe von JavaScript zwischen einem echten Besucher und einer Suchmaschine danach unterscheiden kann und entsprechend entweder Text ohne Flash oder aber beides so anzeigen, dass der Browser vom Besucher zwar den Text auch mitlädt, der aber für den Besucher unsichtbar wird, weil der Text mit dem Flash-Äquivalent überlappt wird. Ich finde diese Methode aber mehr als fraglich, da man damit sehr einfach aus dem Suchmaschinen-Index fliegen kann, was je nach Webseite erhebliche Auswirkungen auf Kerngeschäft haben könnte.
Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »
03. April 2007
„Statistical machine translation“ soll das neue Tool von Google heißen. Derzeit kursieren im Internet Gerüchte, dass Google an einem Übersetzungstool arbeitet, das schnelles und effizientes Übersetzen der Texte in mehrere Sprachen, automatisch bewerkstelligt.
Das Highlight des Verfahrens soll die neue Technologie sein, die aus bereits gesammelten Expertenübersetzungen ein Muster erstellt und davon lernt. Die Qualität der Übersetzungen hängt somit von der Zahl der gesammelten Muster ab. Die Grundlage für die Musterübersetzungen werden vor allem EU- und UNO-Dokumente sein.
Veröffentlicht in Google Tools | 18 Kommentare »
17. März 2007
Seit Mittwoch, 14 März ist unter der Adresse http://googlewebmastercentral-de.blogspot.com/
eine deutsche Version von Google Blog (Webmaster-Zentrale) zu finden.
Google Blog bietet offizielle Informationen zum Crawling und zur Indizierung
von Webseiten in den Google-Index. Hier erfährt man z.B. aus der ersten Hand wichtige Infos zum Thema „dublicated content„ es werden auch verschiedene Funktionen von Google Webmaster Tools besprochen und erklärt. Außerdem findet man da mehrere gute Tipps, die für den Erfolg des eigenen Internetauftritts sorgen.
Veröffentlicht in Allgemein, Google Tools | Kommentare deaktiviert